Raumklänge Nr. 20 / 2017
visuell


Raumklänge wurde 1998 als Konzertreihe für zeitgenössische Musik gegründet und widmet sich immer wieder interdisziplinären Grenzgängen. In jedem Jahr steht die Reihe unter einem anderen Motto, mit dem sich Musikerinnen und Musiker in den Konzerten auseinandersetzen. Unter dem Titel Raumklänge | visuell liegt der Schwerpunkt in 2017 im Grenzbereich zwischen Klangkunst und bildender Kunst.
Zur seit 2016 bestehenden Kooperation zwischen der Stadt Pulheim und dem Museum Morsbroich kommt die Temporary Gallery als dritter Partner hinzu. So steht nun auch in Köln erstmals ein fester Veranstaltungsort zur Verfügung. In der neuen Konstellation haben sich drei Partner zusammengeschlossen, die ihre Schwerpunkte im Bereich der bildenden Kunst haben. Die Temporary Gallery und das Museum Morsbroich als dauerhafte Ausstellungsorte sowie die Kulturabteilung Pulheim mit ihren Projektarbeiten in der Synagoge Stommeln und der Reihe Stadtbild.Intervention.
Deshalb stehen die Raumklänge 2017 unter dem Schlagwort visuell und greifen verstärkt auf Elemente der bildenden Kunst, performative Ansätze und optisch auffällige Instrumente zurück. Die musikalische Hauptrolle spielen hierbei vor allem elektronische und perkussive Klänge, die in den einzelnen Konzerten einander gegenübergestellt und miteinander verbunden werden.


Harald Kimmig und Sara Bosqui

Programmgestalter


Raumklänge ist eine Kooperation von der Stadt Pulheim, dem Museum Morsbroich und der Temporary Gallery, Zentrum fr Zeitgenössische Kunst e.V. im Rahmen der regionalen Kulturpolitik NRW. Raumklänge dankt allen Förderern und Veranstaltungspartnern für die Zusammenarbeit: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Kultursekretariat NRW Gütersloh, der Pfarrgemeinde St. Martinus Stommeln und der Stadt Köln.

Zusammengestellt wird das Programm von Harald Kimmig und Sara Bosqui.